Bericht vom Konzert der kolumbianischen Band LA-33 am 13.07.2017 Ampere München

Wer häufig auf Latinkonzerte geht, findet sich meist in vertrautem Kreise wieder. Die Zahl der Besucher bleibt oft überschaubar und viele Gesichter kommen einem bekannt vor. Das soll heißen, Anhänger von anderen Musikrichtungen wie zum Beispiel Pop, Rock oder Jazz findet man eher weniger. Eine Band, die Fans anderer Genres eigentlich eine Tür öffnen könnte, ist LA-33. Bei ihren Anfängen in den frühen 2000er Jahren ließen sie aufhorchen, da sie es verstanden, verschiedene Stile, wie Jazz, Rock, Reggae oder andere zu einer Art eigener urbaner Salsa zu verschmelzen. Das entstandene Gebräu blieb trotz der vielen Facetten eingängig, verbindlich und nicht polarisierend. Im Ohr blieb insbesondere eine eigene, von ihnen kreierte Fassung des Titelsongs zum Rosaroten Panther. Eigentlich wäre damit alles gegeben, um eine noch breitere Resonanz auch in andern Musiklagern zu finden.

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Bericht: Fiesta Latina im Festsaal Hotel Bayerischer Hof mit Manolin live am Faschingssonntag den 26.02.2017

Bericht Manolin, Bayerischer Hof, 26.02.2017

Endlich wieder Fiesta Latina! Nachdem beim Jazzsommer im letzten Jahr Salsa nicht wirklich Berücksichtigung fand und auch sonst in letzter Zeit Liveauftritte bekannter Namen selten waren, war man doch froh, dass diese traditionelle Veranstaltung, die Faschings- und Salsafreunde, kostümiert und in zivil, wie gewohnt am Faschingssonntag zusammenbrachte. Nach einer Absage mit Ersatzprogramm und mit teilweise weniger klangvollen Namen in den vergangenen Jahren war mit Manolin, dem Medico de la Salsa auch wieder einer der bedeutenderen kubanischen Sänger angesagt. Er ist hier kein Unbekannter, war er doch 2011 schon da. Mit einer engagierten Truppe als Unterstützung, bei der der Keyboarder als Chef des Orchesters seine Mannen kontinuierlich gestenreich auf Trab hielt, brachte Manolin in zwei Sets das Publikum in Stimmung. Das ist umso bemerkenswerter, da er selbst stimmlich nicht in bester Verfassung war, aber trotzdem gut durchhielt. Man kann ihn zu den Timbapionieren zählen, hatte er doch in den Neunzigerjahren schon seine ersten Erfolge. Dies sah und hörte man immer wieder in jazzigen und funkigen Tunes, die er in seine Lieder einstreute.

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Salsa/Latin-Konzerte auf dem Winter-Tollwood München

Die Donnerstage im Dezember wird es viele Salsa- und Latino-Freunde wieder auf das Tollwood in die "Tief im Wald Bar" ziehen. Bei Salsa und Latin-Groove mit DJ Alberto und nacheinander drei Livebands. Bereits um 17:30 gehts los mit DJ Alberto, ab 19:00 Uhr spielt die Band, ab 22:00 Uhr "Silent Disco" mit Kopfhörer.

Die Livekonzerte auf dem Tollwood:

Donnerstag, 1. Dezember –  Son Compadre
Donnerstag, 8. Dezember –  Palo Santo
Donnerstag, 15. Dezember –  Rafaelito y su Tumbao
Donnerstag, 22. Dezember –  David Lenis & Quinteto Cafe

Eine Veranstaltung findet am Mittwoch statt,
Mittwoch, 21. Dezember –  Trio So Nostalgia – live

Eintritt  FREI
Tollwood – Theresienwiese München

 

 

Son Compadre – Open Air – DJ Nuno P (Salzburg) am 17.07.2016

Sommerfest im Arnulfpark München – latinized mit:

  • SON COMPADRE live mit Son, Salsa und BuenaVista-Sound aus Cuba
  • DJ Nuno P (Portugal/Salzburg) mit coolem Latin-Groove, Salsa, Cumbia, Reggaeton…
  • Überdachte Bühne + Zelt für die Besucher (bei schlechtem Wetter)
  • Kreativprogramm mit der Künstlerin Ilka Mayr
  • es kommen Alpakas zu Besuch
  • Essen, Trinken, Kaffee, Kuchen…
  • Kinderprogramm organisiert vom Spielhaus Sophienstraße

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Der Tod und anderen Freunde – Konzert zum mexikanischen Totenfest

12064119_10206224294698709_254554776_nLa „Fiesta de Muertos“ oder auf Deutsch das „Fest der Toten“ ist das größte Fest in Mexiko und obwohl die Mexikaner ihre Verstorbenen ehren und gedenken, ist es ein farbenprächtiges und fröhliches Fest.

Die Mexikaner betrachten den Tod anders als andere Völker. Der Glaube der vorhispanischen Völker in Mesoamerika spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die alten Völker haben waren davon überzeugt, dass das Leben auf dieser Welt nur ein Traum sei und Sterben das Aufwachen in das echte Leben wäre. Laut diesem Glauben durften die „Weggegangenen“ einmal im Jahr zu Besuch kommen, um gemeinsam mit ihren lebenden geliebten Menschen das Ende der Erntezeit zu feiern. In einer Vermischung mit dem christlichen Glauben lebt diese alte Tradition immer noch und zeigt sich in diesem einzigartigen Fest.

Mit Erläuterungen und Berichten aber besonders mit einer hervorragenden Auswahl von Liedern aus verschiedenen Stilrichtungen. Zwei waschechte Mexikaner werden an diesem Abend Ihre Zuhörer auf eine kleine Reise mitnehmen.

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