Bericht vom Konzert der kolumbianischen Band LA-33 am 13.07.2017 Ampere München

Wer häufig auf Latinkonzerte geht, findet sich meist in vertrautem Kreise wieder. Die Zahl der Besucher bleibt oft überschaubar und viele Gesichter kommen einem bekannt vor. Das soll heißen, Anhänger von anderen Musikrichtungen wie zum Beispiel Pop, Rock oder Jazz findet man eher weniger. Eine Band, die Fans anderer Genres eigentlich eine Tür öffnen könnte, ist LA-33. Bei ihren Anfängen in den frühen 2000er Jahren ließen sie aufhorchen, da sie es verstanden, verschiedene Stile, wie Jazz, Rock, Reggae oder andere zu einer Art eigener urbaner Salsa zu verschmelzen. Das entstandene Gebräu blieb trotz der vielen Facetten eingängig, verbindlich und nicht polarisierend. Im Ohr blieb insbesondere eine eigene, von ihnen kreierte Fassung des Titelsongs zum Rosaroten Panther. Eigentlich wäre damit alles gegeben, um eine noch breitere Resonanz auch in andern Musiklagern zu finden.

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Tanzfestival „Yo vengo d’ Cuba“ in Augsburg – 04. bis 06.03.2016

cropped12096232_10208004271533216_8935499437761831806_n2Kongresshalle Augsburg, 04.03.2016 bis 06.03.2016.

Salsa vom Feinsten: „Yo vengo d’ Cuba“ versammelt am kommenden Wochenende in Augsburg einige der weltweit besten Cuban-Salsa-Lehrer. Organisiert wird das Tanzfestival von Emilito und seiner Tanzschule Cuban Salsa Power.

29. Februar, 20.30: Ich erreiche Emilito Herrera, den Leiter von Cuban Salsa Power per Handy, auf dem Weg zu seiner Tanzschule. Mit dem Fahrrad fährt er durch den frisch gefallenen Schnee …

Hallo Emilito, Hut ab, bei diesem Wetter! Was wäre für dich auch ein Leben ohne Bewegung, … ohne Salsa?

Ich wäre schon lange tot! Salsa ist … Leben!

Ja, so stehts auch über dem großen Spiegel in deiner Tanzschule. Daneben viele andere positive Begriffe, die sagen, was Salsa alles sein kann …

Ja, aber vor allem soll es Spaß machen – sonst kann mans doch vergessen. Ich tanze, seit ich fünf Jahre alt bin. Das Tanzen hat mir die Kindheit gerettet… Ich verbinde es stark mit meiner Familie – Opa, Papa, Mama – mit ihrem Kampf ums Überleben in Kuba. Dieses Lebensgefühl ist eine Flamme, mit der ich die Leute anstecken will…

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Bericht La 33 am 17. Juli 2009 im Ampere

Einer von denen, die nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen ist, ist der Chuck Herrmann. So lange wie der schon in der Szene ist, ist das kein Wunder. Er bestritt an diesem Abend mal wieder das Rahmenprogramm als DJ. Das Hauptprogramm aber bestritten La 33. Die waren wahrscheinlich erst mal enttäuscht. Wurden sie doch von der Muffathalle ins kleinere Ampere beordert. Doch zeigte sich darin einmal mehr zweierlei: Wohl dem der Auftrittsräume verschiedener Größen sein eigen nennen kann. Das half einer respektablen Gruppe ein angemessenes Publikum-/ Veranstaltungsraumverhältnis entgegenzustellen. Zudem hatte es eine gewisse erzieherische Wirkung. Aufgrund reichlichen Platzes in der Halle wären die so genannten Sofortschrauber und Linienposer voll auf ihre Kosten gekommen.

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