Meine ersten Erfahrungen in München’s „Kizombawelt“ – ein Mikrokosmos :-)

Seit ca. 17 Jahren bewege ich mich in der Tanzszene in München und manchmal auch irgendwo auf der Welt. Ich tanze Salsa, Merengue, Bachata, etwas Cumbia und habe viele Jahre auch aktiv Orientalischen Tanz trainiert. Auf Kuba lernte ich „wie man den Mann tanzt“ von einer tollen Lehrerin in Trinidad, so dass wir, wenn ich mit Freundinnen ausgehe, seit langem nicht mehr auf einen engagierten Salsero warten müssen, der vielleicht – je nach Anwesenheitsaufkommen durchgestylter Salseras – sowieso nie kommt. Ich springe dann kurz mal in die Salsero-Rolle und wir haben Spaß beim Tanzen. DJ und Tanzlehrer Mike im Circulo nannte mich mal netterweise „Hombretta“ (was so viel heißt wie „Männin“).

In Kolumbien lernte ich die für mich genialste und berührendste Salsawelt kennen als ich dort mit Freunden auf Reisen war. Sorry an alle, dies lesenden, Kubaner :-). Aber in Kolumbien sind Salsa (und natürlich Vallenato und Cumbia) omnipräsent und diesen Reggeaton-Verschnitt hört man dort kaum oder ggf. sogar nie… Gott sei Dank! Dort wird einfach mal schnell irgendwo Salsa getanzt – völlig ohne Event. Musik ist sowieso überall – ob morgens, mittags oder abends – und da kann Frau doch einfach schnell mal das Tanzbein schwingen mit einem kolumbianischen Senior, der in einem Kiosk mit einem an der Kasse wartet. Solche Dinge

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FIESTA-LATINA – jeden Freitag – München DT.01

facebook_fiestalatina_1Neu in München! Jeden Freitag auf der FIESTA LATINA kann man auf 3 Areas Salsa/Bachata, Kizomba und Reggaeton abtanzen! Im DT.01, gleich beim Stachus, sehr zentral und verkehrsgünstig gelegen.

Wie mir der Veranstalter Martin Roca erklärte, ist das Konzept der Veranstaltung wie eine Kombination aus "Metropolis" und "Fortuna" zu verstehen. Die Salseras/os, die schon länger in der Szene unterwegs sind, erinnern sich natürlich an diese legendären Salsa-Locations. Sie bildeten auch zwei verschiedene Arten ab, Latino-Fiestas zu feiern und Salsa zu tanzen.

Das Metropolis im ehemaligen Mathäser-Festsaal war ein riesiger Saal und hauptsächlich wurde dort Salsa, ab und zu Merengue getanzt. Es waren mindestens 800 Leute, oft bis zu 1.200 die sich dort samstags vergnügten. Bachata und Kizomba waren damals noch nicht populär, obwohl DJ Chuck Herrmann (der neben Alberto Sagastegui Resident-DJ war) versuchte, das Zouk-Tanzen schmackhaft zu machen. Leider war er seiner Zeit deutlich voraus 🙂

Das Fortuna war damals mehr die "Tropical-Fiesta" mit viel Latin-Pop, Merengue und später dann die Vorläufer des Reggaeton. Es handelte sich beim Fortuna um eine komplett andere Szene. Deutlich kleiner und dominiert durch Latinas/os. Nur sehr wenige deutsche Tänzer verirrten sich dorthin. Organisiert wurde es vom legendären „Elñaño y su ritmo latino“ Ernesto Flores (Felpudini), der Großmeister der Latino-Fiestas damals. Er lebt jetzt aus verschiedenen Gründen wieder in Peru.

Die neue Fiesta Latina stellt eine Fusion aus diesen beiden bereits sehr erfolgreich gelaufenen Konzepten, in der Kombination mit einer eigenen zusätzlichen Kizomba-Area dar. Da ist für jeden was dabei und durch die Größe der Location trifft man leicht Bekannte aus der Szene. Oder macht neue Bekannte 🙂

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