Bericht: Fiesta Latina im Festsaal Hotel Bayerischer Hof mit Manolin live am Faschingssonntag den 26.02.2017

Bericht Manolin, Bayerischer Hof, 26.02.2017

Endlich wieder Fiesta Latina! Nachdem beim Jazzsommer im letzten Jahr Salsa nicht wirklich Berücksichtigung fand und auch sonst in letzter Zeit Liveauftritte bekannter Namen selten waren, war man doch froh, dass diese traditionelle Veranstaltung, die Faschings- und Salsafreunde, kostümiert und in zivil, wie gewohnt am Faschingssonntag zusammenbrachte. Nach einer Absage mit Ersatzprogramm und mit teilweise weniger klangvollen Namen in den vergangenen Jahren war mit Manolin, dem Medico de la Salsa auch wieder einer der bedeutenderen kubanischen Sänger angesagt. Er ist hier kein Unbekannter, war er doch 2011 schon da. Mit einer engagierten Truppe als Unterstützung, bei der der Keyboarder als Chef des Orchesters seine Mannen kontinuierlich gestenreich auf Trab hielt, brachte Manolin in zwei Sets das Publikum in Stimmung. Das ist umso bemerkenswerter, da er selbst stimmlich nicht in bester Verfassung war, aber trotzdem gut durchhielt. Man kann ihn zu den Timbapionieren zählen, hatte er doch in den Neunzigerjahren schon seine ersten Erfolge. Dies sah und hörte man immer wieder in jazzigen und funkigen Tunes, die er in seine Lieder einstreute.

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FIESTA-LATINA – jeden Freitag – München DT.01

facebook_fiestalatina_1Neu in München! Jeden Freitag auf der FIESTA LATINA kann man auf 3 Areas Salsa/Bachata, Kizomba und Reggaeton abtanzen! Im DT.01, gleich beim Stachus, sehr zentral und verkehrsgünstig gelegen.

Wie mir der Veranstalter Martin Roca erklärte, ist das Konzept der Veranstaltung wie eine Kombination aus "Metropolis" und "Fortuna" zu verstehen. Die Salseras/os, die schon länger in der Szene unterwegs sind, erinnern sich natürlich an diese legendären Salsa-Locations. Sie bildeten auch zwei verschiedene Arten ab, Latino-Fiestas zu feiern und Salsa zu tanzen.

Das Metropolis im ehemaligen Mathäser-Festsaal war ein riesiger Saal und hauptsächlich wurde dort Salsa, ab und zu Merengue getanzt. Es waren mindestens 800 Leute, oft bis zu 1.200 die sich dort samstags vergnügten. Bachata und Kizomba waren damals noch nicht populär, obwohl DJ Chuck Herrmann (der neben Alberto Sagastegui Resident-DJ war) versuchte, das Zouk-Tanzen schmackhaft zu machen. Leider war er seiner Zeit deutlich voraus 🙂

Das Fortuna war damals mehr die "Tropical-Fiesta" mit viel Latin-Pop, Merengue und später dann die Vorläufer des Reggaeton. Es handelte sich beim Fortuna um eine komplett andere Szene. Deutlich kleiner und dominiert durch Latinas/os. Nur sehr wenige deutsche Tänzer verirrten sich dorthin. Organisiert wurde es vom legendären „Elñaño y su ritmo latino“ Ernesto Flores (Felpudini), der Großmeister der Latino-Fiestas damals. Er lebt jetzt aus verschiedenen Gründen wieder in Peru.

Die neue Fiesta Latina stellt eine Fusion aus diesen beiden bereits sehr erfolgreich gelaufenen Konzepten, in der Kombination mit einer eigenen zusätzlichen Kizomba-Area dar. Da ist für jeden was dabei und durch die Größe der Location trifft man leicht Bekannte aus der Szene. Oder macht neue Bekannte 🙂

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