Bericht vom Konzert der kolumbianischen Band LA-33 am 13.07.2017 Ampere München

Wer häufig auf Latinkonzerte geht, findet sich meist in vertrautem Kreise wieder. Die Zahl der Besucher bleibt oft überschaubar und viele Gesichter kommen einem bekannt vor. Das soll heißen, Anhänger von anderen Musikrichtungen wie zum Beispiel Pop, Rock oder Jazz findet man eher weniger. Eine Band, die Fans anderer Genres eigentlich eine Tür öffnen könnte, ist LA-33. Bei ihren Anfängen in den frühen 2000er Jahren ließen sie aufhorchen, da sie es verstanden, verschiedene Stile, wie Jazz, Rock, Reggae oder andere zu einer Art eigener urbaner Salsa zu verschmelzen. Das entstandene Gebräu blieb trotz der vielen Facetten eingängig, verbindlich und nicht polarisierend. Im Ohr blieb insbesondere eine eigene, von ihnen kreierte Fassung des Titelsongs zum Rosaroten Panther. Eigentlich wäre damit alles gegeben, um eine noch breitere Resonanz auch in andern Musiklagern zu finden.

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Ana Tijoux live im Ampere München – Mittwoch, 21. Oktober 2015

Latino pur, gepaart mit HipHop: Das macht die Musik von Ana Tijoux so unglaublich kraftvoll, lebendig und ausdrucksstark. Panflöten treffen auf Rap, Jazz auf Latino-Rhythmen, Folklore auf Funk. Klare Lyrics voller Politik, Protest und zubeißender, verspielter Art. Die in Frankreich geborene Chilenin hat sich in den letzten Jahren zu einem Symbol des modernen Südamerika entwickelt und dafür schon drei Grammy-Nomierungen erhalten. Die New York Times nennt sie „Südamerikas Antwort auf Lauryn Hill“.

ana feathers

 

Mittwoch, 21. Oktober 2015
ANA TIJOUX
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:30 Uhr
VVK € 15 / AK € 19 / Ort: Ampere

https://www.youtube.com/watch?v=S-ZGljqUqWM

Mehr Infos:
http://www.muffatwerk.de/de/events/view/2422

Bericht: Konzert Chico Trujillo am 30.07.2015 im Ampere des Muffatwerk München

Image2_DetailWer am 4. Juli 2008, einem heißen Sommertag, in die Muffathalle zur Noche Musica Latina gepilgert war, konnte neben den beiden Hauptattraktionen Ricardo Lemvo & Makina Loco und Maravilla de Florida im Café noch eine Band mit Namen Chico Trujillo sehen. Die waren die eigentliche Überraschung dieses Abends, als sie sich unter saunaartigen Bedingungen auf der kleinen Bühne im überfüllten Raum wie Schwerstarbeiter abarbeiteten. Ein Jahr später kamen sie noch einmal ins Ampere zu „Fun for Free“. Nach einer nun längeren Zeitspanne machte sich eine Anhängerschar erwartungsvoll wieder auf den Weg ins Ampere, das ausverkauft war. Ein großer Teil davon waren chilenische Landsleute, die viele Lieder auswendig konnten und entsprechend für eine gute Stimmung von Anfang an sorgten. Nun, Chico Trujillo scheint sich etabliert zu haben in den vergangenen Jahren. Sie haben einige CDs veröffentlicht und Tourneen absolviert.

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