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Wieder einmal
war ich für Salsa-Munich auf Tour. Diesmal in Augsburg auf dem
Latin Lover Festival des
Salsa-Social Club. Ort des Spektakels
war die Augsburger Kongresshalle. Nachdem wir (Wetter bedingt)
erst um kurz nach 22:00 Uhr dort ankamen, fehlten uns leider
gute zwei Stunden des Programmes. Somit hatten wir auch den
Großteil des Konzertes von Los Dos y Compañeros verpasst.
Jedoch sollte sie an diesem Abend noch ein weiteres mal
spielen. Wer Los Dos y Compañeros kennt, und sie vielleicht
diesen Sommer auch in München auf dem Odeons Platz erlebt hat,
weiß, wie die Kombination von Salsa Rhythmen und Oberpfälzer
Texten klingt. Nämlich ziemlich mitreißend und lustig.
Dementsprechend war auch die Stimmung in der Kongresshalle.
Damit wären wir dann auch schon beim nächsten Punkt. Der
Veranstaltungsort. Die Kongresshalle mag sich ja für alles
Möglich eignen. Jedoch fand sowohl meine Begeleitung als auch
ich die Kongresshalle in dem Ambiente wie sie sich uns darbot
als unpassende Location für Veranstaltungen dieser Art. Bei
uns wollte jeden Falls nicht so die Rechte Stimmung aufkommen.
Vielleicht hätte man mit der einen oder anderen Dekoration
sicher einiges für das „Feeling“ tun können. Leider reichen
meiner Meinung nach für solche Fiestas die Musik und die Acts
nicht aus um eine entsprechende Atmosphäre zu schaffen.
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Kommen wir
nun zur Veranstaltung selber. Dargeboten wurde so ziemlich
alles was Südamerika zu bieten hat. Von Capoeira über Tango
bis hin zur Samba Show. Ein sehr buntes Programm.
Wehrmutstropfen leider auch hier. Die Kompletten Shows
inklusiv eines Spiels, bei dem auch ein paar Zuschauer mit
eingebunden wurden, zog man an einem Stück durch. Was sich
somit auf einen Zeitraum von gut zwei Stunden erstreckte.
Dieser lange Zeitraum war für uns und einige umstehenden Gäste
dann auf die Dauer doch etwas ermüdend. Besser wäre es
gewesen, man hätte die Shows gesplittet und zwischendurch
immer mal wieder die Möglichkeit zum tanzen gehabt. Dies war
dann auch für uns der ausschlaggebende Grund uns von der Party
zu verabschieden und wieder Richtung München zu fahren. An
dieser Stelle noch ein kurz Wort zum Publikum. Es war ein
durchaus gemischtes Publikum was die Verhältnisse von
Caballeros y Damas betrifft. Auch der Altersmix war in
Ordnung. Jedoch war von den so genannten Latin Lovern nicht
viel zu sehen.
Alles in allem bleibt mir nur folgende Fazit: „Die Idee und
das Programm an sich sind gut um mehr daraus zu machen. Jedoch
lässt die Ausführung noch etwas zu wünschen übrig.“
El Compadrejo
Rico Fabig
(alias El Compadrejo)
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