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Wenn sich die besten Tanzlehrer
Münchens die Ehre geben
(oder Latin D*luxe im Musikpalast)
Die Entscheidung, ob ich diese Veranstal-tung besuchen sollte,
war nicht leicht für mich. Das lag daran, dass ich grade eine
Woche beim Standard/Latein-Tanzen und daher ziemlich
ausgelaugt war.
Aber gemäß meinem Motto „Ich könnte ja was verpassen“ machte
ich mich dann doch auf den Weg zu meinem ersten Besuch im
Musikpalast. Die Wilhelm-Hale-Straße ist mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln wohl nicht so leicht zu erreichen, und auch
Parkplätze sind nicht allzu viele vorhanden – aber zu dieser
frühen Stunde war dann doch bald einer gefunden. Ein-mal um
das Haus herumgelaufen (auf einem „roten“ Teppich) und in den
ersten Stock geklettert, erreichte ich den Veran-staltungssaal.
Der hohe Raum, mit vielen Tischen und Stühlen und zwei Bars
bestückt, wirkte noch relativ kühl auf mich.
Offizieller Beginn der Party war um 21 Uhr. Als ich gegen 22
Uhr eintraf, tröpfelten die Besucher grade so rein… gegen
22.45 Uhr wurde es dann aber richtig voll auf der Tanzfläche.
Leider habe ich mir deswegen auch (mal wieder) ein Andenken
mit nachhause gebracht – einen blauen Fleck auf dem Rist
meines rechten Beines, der heute in allen Regenbogenfarben
schillert… vielen Dank dem unbekannten Spender.
Und Mädels, wenn ich gerne Haare im Gesicht hätte, würde ich
mir meine wachsen lassen. Könntet ihr nicht eure bei euch
behalten?
Was ist das Wichtigste bei einer Party? Die Musik… und die
fand ich echt gut! Da die Veranstalter sich dem NY- und
LA-Style verschrieben haben, war natürlich auch die
Musikauswahl eher in dieser Richtung. Zwischendrin gab es
Bachata oder auch mal Merengue – aber nicht im 3facher
Ausfertigung, wie wir Münchner das sonst gewohnt sind. Die
zweite Area, in der ausschließlich Bachata, Merengue und
Reggaeton gespielt wurde, war zu Beginn des Abends ziemlich
leer. Erst zu späterer Stunde zogen es ein wenig mehr Tänzer
vor, sich in diesem Bereich zu vergnügen. Ich selbst habe es
aber nicht geschafft, da vorbeizugucken. Die Lautstärke der
Musik außerhalb der Tanzfläche fand ich sehr angenehm –
ausnahmsweise konnte man sich unterhalten, ohne sich
gegenseitig anzuschreien. Auf der Tanz-fläche war es da
erheblich lauter, aber da ist das Reden ja auch Nebensache…
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Angenehm knapp gehalten waren die Shows (denn eigentlich wir
waren ja zum Tanzen da); jeder der beiden Tanzlehrer schickte
dafür sein bestes Paar an den Start:
Für den Salsa Club Munich (Hakan) tanzten Daniel und Danay,
von Salsabor (Rafael) durften wir Manuel und Ivana bewundern.
Dazwischen gab es eine Einlage eines Solotänzers aus Nürnberg,
mit der ich nicht viel anfangen konnte. Seine Darbietung
könnte man vielleicht als Ausdruckstanz bezeichnen? Teil
seines interessanten Outfits waren um den Oberkörper
geschlungene Verbände. Die beiden anderen Paare zeigten sehr
professionelle Shows – ich würde sagen, der Auftritt von
Manuel und Ivana war etwas „runder“, während der Tanz von
Daniel und Danay von mehr Power geprägt war. Allerdings wäre
es wohl besser gewesen, ruhigere Lichteffekte für die Shows zu
wählen.
Außer den Veranstaltern konnte man Ver-treter der meisten NY-/LA-Style
Tanzschulen Münchens treffen: Mimo, Gensil und Peter Figge
waren auch anwesend. Es handelte sich also sozusagen um ein „übergreifendes“
Meeting.
Ziemlich heftig fand ich die Getränkeprei-se, vor allem bei
einem Eintrittspreis von 10 Euro. Dennoch – sollten wir solche
Events nicht unterstützen? Es könnte sonst sein, dass nichts
„B’sonders“ mehr veranstaltet wird. Und wäre das nicht ein
Verlust?! So gerne ich in die Münchner Salsatheken gehe, ab
und zu was anderes finde ich auch recht schön!
Zum Schluss noch ein Kompliment an die DJ’s - ich fand, dass
Aimeliné aus Paris, Renato aus Turin und Raul aus München
einen Superjob gemacht haben. Für mich war es ein wirklich
schöner Abend!
Luna
Zu den Fotos
Eure eigene Meinung zur Fiesta könnt Ihr gerne im
Forum loswerden.
Es gibt
HIER bereits ein Thema zur Fiesta im Musikpalast.
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