Am Samstag den 09. Oktober 2010 von 14:30 - 17:30 in der Freiheizhalle München mit "Diony Varías" ("Negro Manue" - Perc.-Dance-Theater) und Laerttes Coto aus aus Cuba.
CLAVE
Die Clave liefert "den Herzschlag" vieler Musik aus Lateinamerika, speziell bei der Salsa. Es handelt sich um zwei harte Klangstäbe, die im Clave-Rhythmus aneinender geschlagen werden. Am Anfang ist es nicht so einfach. Wenn man aber "die Clave" beherrscht, dann durchdringt man den Grundaufbau jeglicher Salsa-Musik und versteht damit automatisch, wo sich in den Stücken z.B. "die Zwei", oder "die Vier" befindet. Das ist dann tatsächlich die Basis um z.B. "Contra-Tiempo" zu tanzen, oder "Mambo on 2", oder einfach, um "die 1" eines Liedes zu finden.
Aber auch für Nichttänzer ist es ein deutliche Steigerung des Musikgenusses, wenn man "die Clave" versteht.
CAJÓN
Über die Cajón wird ein guter Einstieg vermittelt, um die Rhythmus-Basics lateinamerikanischer Musik zu verspüren und besser zu verstehen. Cajón bedeutet übersetzt nichts anderes als "Kiste". Recht viel mehr ist es augenscheinlich auch nicht. Eine Holzkiste, auf der man als Spieler sitzt, mit einer Klangöffnung auf der Rückseite.
Die Cajón kommt ursprünglich aus Peru und wird in der dortigen afroperuanischen Musik als Rhythmusinstrument verwendet. Die Sklaven benutzten einfache Holzkisten als Trommelersatz. Stück für Stück wurde diese "Notlösung" dann zum Cajón weiterentwickelt, welches in den letzten Jahren international immer populärer wurde.
Das Cajón ist zwar sehr klein und leicht zu transportieren, klingt aber vom Klangspektrum her wie ein richtiges Schlagzeug. Nur viel leiser. Daher auch mit weniger Problemen in Wohnungen mit lärmempfindlichen Nachbarn zu bespielen. Verstärkt klingt es dann tatsächlich wie ein großes Schlagzeug.
Als Rhythmusinstrument ist es tatsächlich sehr universell einsetzbar, da ein enormes Spektrum an verschiedenem Sound erzeugt werden kann. Vom tiefen und satten Basston beim anschlagen in der Mitte, hohe scharfe Snare-Tönen beim anschlagen am oberen Rand oder Conga-Sound beim anschlagen auf der Seite.
Der Snare-Sound wird erzeugt, durch Gitarrenseiten oder einem Snare-Teppich, der sich auf der Schlagseite des Cajón befindet und idealer weise regelbar ist.
http://www.salsa-crashkurs.de/images/101009-Clave-Cajon-Negro-Manue-700x500.jpgSalsa für Anfänger mit Carlos lazarte aus Bolivien
An nur einem intensiven 3stündigen Workshop lernst Du ganz relaxt und mit viel Spaß die nötigen Basics, um auf der Tanzfläche zu Salsa-Musik eine schöne und erfüllte Zeit zu haben.
Dazu ist nicht viel nötig. Ein paar Stunden Zeit (18:00 - 21:00 Uhr), einen Partner (nicht zwingend), die Lust ganz spielerisch und mit viel Spaß etwas neues zu lernen, ein wenig Energie, Enthusiasmus und bequeme Schuhe. Das ist alles!
Das Alter spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es geht darum, die Freude an der Bewegung und an der Musik kennen und erleben zu lernen.
Das Resultat ist, ihr werdet recht wahrscheinlich mit dem „Salsavirus“ infiziert. Das ist zwar nur schwer wieder heilbar…;-) aber durchaus angenehm! Auf jeden Fall aber könnt Ihr nach dem Kurs schon solide Salsa tanzen und am selben Tag in der selben Halle am Abend auf dem Fest Salsa-im-Freiheiz richtig Spaß haben!
Der Eintritt zum Fest ist im Workshop inbegriffen!
Der Tanzlehrer Carlos Lazarte ist seit Jahren „infiziert“ und fast genauso lange Tanzlehrer. Es macht ihm Spaß zu unterrichten und das tut er mit viel Humor und sehr engagiert.
Tanzlehrer Carlos Lazarte und das Team freuen sich auf Euch!