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BeitragVerfasst: Di 7. Nov 2006, 18:27 
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Registriert: Mi 5. Apr 2006, 09:44
Beiträge: 557
Wohnort: Mexico
Ich habe ein paar workshops beim Congress am Samstag gemacht, Pedro Gomez, Super Mario und Francisco.

Beim Super Mario waren alle glücklich und zufrieden, weil die Figure - nach meiner Meinung - einfach war und alle haben sie geschaft. Was nicht beim Pedro und besonders beim Francisco gesehen ist.

Und daraus entsteht meine Frage, was ist Euch lieber? gefordert werden oder einfach Spaß haben beim Unterricht.

Ich spreche vom Kongress und vermute, dass wir dahin gehe, um zu lernen, spreche nicht über Tanzschulen, obwohl das zählt auch. Ich bin für die Qualität.

Und Ihr?

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Zuletzt geändert von Gast am Di 7. Nov 2006, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 7. Nov 2006, 20:14 
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Registriert: Fr 20. Jun 2003, 13:44
Beiträge: 221
Hola David!

[quote]
[i]Original von DJ David Muñoz:[/i]
Ich spreche vom Kongress und vermute, dass wir dahin gehe, um zu lernen, spreche nicht über Tanzschulen, obwohl das zählt auch. Ich bin für die Qualität.[/quote]
Also ich gehe nicht NUR auf die Kongresse um zu lernen.
Die Partys sind mir genauso wichtig! [img]http://www.salacious.de/Smiliez/Gefuehle/Gluecklich/Winken/winken490.gif[/img]
Da macht es auch einmal Spass zur zuzuschauen, wie die anderen tanzen.
Die Workshops sind ja schön und gut, wenn Du aber dann die \"Advanced\"-Workshops anschaust, was da einem beigebracht wird, so habe ich jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass man diese Moves nur dann gut tanzen kann, wenn man eine feste Tanzpartnerin hat, die die Schrittabfolge dann schon kennt.
Tanzt man mit einer unbekannten Salsera sind allehöchstens nur Intermediate-Figuren ohne vorherige Absprachen möglich.
(Meine Erfahrung jedenfalls)

[quote]
Beim Super Mario waren alle glücklich und zufrieden, weil die Figure - nach meiner Meinung - einfach war und alle haben sie geschaft. Was nicht beim Pedro und besonders beim Francisco gesehen ist. [/quote]
JA, das ist auch meine Erfahrung.
Wie im wirklichen Leben auch gibt es da gewaltige Unterschiede.
Meine beiden Lieblingslehrer sind auch der Super-Mario und Manuel Mascarell.
Beide verstehen es didaktisch ausgezeichnet Ihre jeweiligen Figuren
gut \"unter\'s Volk\" zu bringen.
Schaut man während der Workshops auch mal auf seine Nachbarn, trennen sich da sehr schnell Spreu vom Weizen.
Meine Erfahrung war jedenfalls, dass bei den erwähnten Herren sehr viele Paare das Gezeigte tatsächlich dann auch umsetzten können.
Für mich ist noch SEHR wichtig, dass ich den Move am Schluss des Workshops noch einmal mit meiner Digicam aufnehmen kann.
Das erleichtert das spätere Wiederholen ungemein.
Vorbildlich in der Dokumentation hier wieder Super-Mario.
Zuerst zeigt er seinen Move schön langsam, ohne Musik, mal von links und dann nochmals von rechts.
Da kann man dann später hervorragend anschauen, wie geführt werden muss, da gibt\'s keine Geheimnisse.
Zum 3. mal dann tanzt er den Move mit Musik und das rundet dann die
Sache komplett ab.
Genauso verfährt Manuel Mascarell. Einfach vorbildlich die beiden.

Natürlich gibt\'s da LEIDER auch das Gegenteil davon.[img]http://www.muenchner-singles.de/forum/images/smiles/icon_motz.gif[/img]
Da scheint es auch eine grosse Gruppe von Leuten zu geben, die die Kongresse nur der Selbstdarstellung wegen nutzen, ohne auf gute Unterrichtsmethoden Rücksicht zu nehmen.
Mein \"grösster Favorit\" ist hier \"Jassy\" (aus Oslo). :devil:
Imho furchtbar der Mann!
Keine Frage, dass der hervorragend tanzen kann.
Seine Darstellungsgeschwindigkeit während der Workshops ist enorm, die Wiederholgeschwindigkeit zum nachträglichen filmen seines Moves ist dann noch schneller.
Dabei weiss doch jeder dass er\'s kann.
Ich möchte den Move lernen und nicht jemandem zuschauen wollen, wie gut dieser tanzt. Dafür sind für mich abends die Shows da!
Für jemanden der anfangs selbstverständlich noch unsicher ist, hat dieser keine Chance, ohne Einsatz von \"slow motion\" den Move ordentlich einzustudieren. :sterne:
Von dieser Sorte gibt es leider viele solcher \" Pappenheimer\".

Mein Resümee:
Verboten oder nicht ist mir dann egal, ich filme dann schon während des Workshops, dann klappt\'s auch später besser mit dem üben.:i_baeh:
(ist aber schade so vorzugehen, wenn\'s anders doch auch geht!)

Wenn man einmal über den \"deutschen Tellerrand\" schaut, gibt es SEHR viele int. Salsakongresse, bei denen die Workshops schon Freitag Nachmittag anfangen.
Dann \"leiste\" ich es mir gerne einmal, den letzten Workshop am Samstag od. Sonntag ausfallen zu lassen, um noch schnell eine \"Mütze Schlaf\" zu bekommen, damit man(n) wieder fit ist zur nächtlichen Party! 8)
Insofern muss ich da dann doch öfters Prioritäten setzen und bei dem Salsakongress vom letzten Wochenende waren das eindeutig die Partys! :biggrin:


jm2c

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Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand; denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
René Descartes


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BeitragVerfasst: Mi 8. Nov 2006, 04:02 
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Registriert: Mi 8. Nov 2006, 03:45
Beiträge: 1
Ola,

ich war leider nicht in München, aber dafür in Hamburg und möchte Jazzy nochmal in \"Schutz\" nehmen. Auch wenn es manchmal nicht so aussieht Jazzy ist ein hervorragender Lehrer und zumindest in Hamburg hat er nur 3 kleine Intermediate Elemente unterrichtet.

Außerdem kann einen das \"Super Mario\" Konzept auch nerven, wenn man auf die Kongresse geht um etwas neues und besseres als in der eigenen Tanzschule zu lernen. (siehe auch den anderen Poster, der z.B. Super Mario für total eingebildet hielt)

Wenn eine Tanzschule Elemente unterrichtet, dann sitzen sogar schwierige Figuren blitzschnell.

So wurde heute z.B. eine Kongressfigur von München (welche weiss ich nicht) in nur 20 min unterrichtet.

Ich denke einfach:

Die Mischung macht es und wenn einem Lehrer wie Jazzy oder die Vasquez Brüder oder eben Super Mario nicht gefallen, dann geht man halt dort nicht hin. Es sollte eigentlich immer trotzdem genug Stoff geben.

meine 2c

cu

Fabian


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BeitragVerfasst: Mi 8. Nov 2006, 10:18 
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Registriert: Mo 9. Okt 2006, 14:08
Beiträge: 777
Wohnort: Zwischen Isar und Glockenbach
Hola, Salseiros (y Salseiras, political correctness ist ja wichtig :biggrin: auch oder gerade weil ich selber ´ne Frau bin...),

ich muß mich weitestgehend dem Tanzbär anschließen und kopiere aus reiner Faulheit mal hier ´rein, was ich vorgestern im anderen Thread geschrieben habe:

\"Da ich noch nicht soviel Ahnung habe, kann ich natürlich die Qualität der Lehrer etc. nicht so bewerten; mir ist nur (negativ) aufgefallen, daß einige sich offenbar lieber auf der Bühne produzieren, anstatt uns was beizubringen. Da wurden dann endlos lange Sequenzen wieder und wieder vorgetanzt und völlig ignoriert, daß teilweise 80% der Teilnehmer (geschätzt beim frustrierten Rundumblick) beim Nachtanzen nach maximal der Hälfte auf der Strecke bleiben . Andere Lehrer dagegen, da sind mir Super Mario mit Susanne sowie Manuel Mascarell mit Alana positiv aufgefallen, führen ihre Sequenzen vor und zerhacken sie dann in einzelne kleine Bestandteile, die sie immer wieder wiederholen lassen, bis die Einzelteile sitzen, und die werden dann nach und nach zusammengefügt. So schafft es auch der Dümmste und Unerfahrenste, eine gesamte Folge zu erlernen.\"

Das ist meines Erachtens nach das Geheimnis des Erfolges, und das hat auch nichts mit Beginner oder Intermediate oder Advanced Level zu tun, sondern ist einfach eine simple Gedächtnisfrage. Ob ich mir 20 Takte einprägen muß oder erstmal nur drei, und wenn die drei sitzen, dann die nächsten drei, ist halt ein Unterschied. Und dieser Unterschied macht´s aus, ob ich die komplette Folge schaffe oder nur bis zur Hälfte komme, und dann ist der Workshop zu Ende und ich kann nur noch auf die Videosequenz hoffen, um mir den Rest in Eigenregie mit meinem Partner zu erarbeiten. Aber das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein, oder??

Hasta luego,
Mamabelle

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Wer wirklich will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe...


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BeitragVerfasst: Mi 8. Nov 2006, 11:30 
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Registriert: Mo 8. Nov 2004, 12:18
Beiträge: 93
Soooo unterschiedlich können die Meinungen sein... Finde ich auch gut so, denn wir leben ja in einer bunten Demokratie. Es geht nicht darum, wer hier Recht hat oder nicht, sondern ein Gefühl zu bekommen wie die andere auf unseren gemeinsamen Hobby (Salsawelt) eingestellt sind.
Also, ich mag es herausgefordert, an meinen Grenzen gestossen zu werden. Daher ist mir viel lieber, dass die Lehrer mehr zeigen als ich auf einmal mir merken kann als sparsam mit der Kenntnis-Übergabe fortzugehen. Schliesslich kann ich mir immer noch in alle Ruhe und slow motion angucken und entscheiden was ich einsetzen will oder nicht. Leute, man muss nicht die Figure in der Reihenfolge haargenau tanzen. Entschuldige aber Kreativität und Improvisation gehört zur Salsa, sonst kommt das ganze nur eingespielt vor. Ich sehe es übrigens häufig: konzentrierte, ansgestrengte und ausdrucklose Geschichte, die eine Reihenfole von Figuren abtanzen. Kein Pfeffer, keine Passion, keine Sabor, nichts! Muss ich wieder den Vazquez Brüder Recht geben: es fehlt Swing Mamita Rica! Que Guapa!!!! Me encanta!!! Como la mueve, hummmm..... So kann man mit einer Partnerin tanzen, die nicht unbedingt die Figur1 von JV München2003 oder die 3 von Jazzy Hamburg2002 oder die 4 von MM Valencia2001 usw kennt... Hallo!! so würde ich mich mit Salsa nicht mehr quällen wollen. Ist aber vieleicht auch einfach meine südamerikanische Einstellung...

Schönen sonnigen Tag :sonne: a toda la gente!


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BeitragVerfasst: Sa 11. Nov 2006, 19:55 
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Registriert: Mo 9. Okt 2006, 14:08
Beiträge: 777
Wohnort: Zwischen Isar und Glockenbach
Hola, Zuckerhut,

ich seh´ das nicht so sehr als entweder - oder, sondern mehr als sowohl - als auch. Ich möchte im Unterricht, ob Kurs oder Kongress, schon alles ganz genau lernen können. Ob ich es dann auf Parties genau so einsetze oder frei variiere, ist ja dann meine Entscheidung (bzw. *hüstel* die meines Partners, schließlich führt die Dame ja nicht... :biggrin: ). Aber variieren und frei einsetzen geht m. E. nach nur, wenn ich die Sache beherrsche. Ergo... und da sind wir wieder am Anfang :)

Auf dem Kongress sind die Lehrer ja nicht mit dem Anspruchsniveau der Figuren an die Grenzen gegangen, sondern nur mit dem Tempo des Vormachens. Und das muß halt wirklich nicht sein, finde ich. Klar kann man sich anhand der Filmaufnahmen manches danach noch in Eigenregie erarbeiten. Aber dann kann ich mich auch gleich fragen, ob ich einen Kongress brauche, sondern anhand von Videos zuhause trainieren. Ist doch schade, die Zeit im Workshop mit frustriertem ´Rumstehen zu verbringen, weil man nicht mitkommt, und hinterher in Eigenregie nachzuarbeiten?! ;(

Ansonsten war am Sonntag in der Hirschau auch so ein Fall von verbissenem, hochkonzentrierten Figurenabtanzen zu sehen... da hätte ich auch keinen Spaß dran...

Sonnigen Tag zurück, auch wenn´s draußen gerade regnet :sonne: und liebe Grüße,
Mamabelle

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